Bildgröße


Wie viel Speicherkapazität ein Bild belegt, hängt nicht nur vom Motiv, sondern auch von der Bildgröße ab. Eine Digitalkamera mit vier Megapixeln kann Bilder mit einer Größe von bis zu 2272 x 1704 Pixeln speichern.
In diesem Zusammenhang ist die Auflösung wichtig. Die Auflösung wird gemessen als Pixel pro Zoll (Pixel per Inch, abgekürzt: ppi). Wenn Sie also das mit der 4-Megapixel-Kamera aufgenommene Bild mit einer Größe von 10 x 7,5 Zoll drucken, beträgt die Auflösung 227,2 ppi. Halbieren Sie die Bildgröße auf 5 x 3,75 Zoll, verdoppelt sich die Auflösung auf 454,4 ppi.
F ür welche Auflösung sollen Sie sich nun entscheiden? Wenn das Foto beispielsweise in einem Hochglanzmagazin gedruckt werden soll, sollte die Auflösung 300 ppi betragen. Wollen Sie das Foto dagegen auf Ihrem Tintenstrahldrucker ausgeben, reichen 200 ppi vollkommen aus; eine höhere Auflösung bringt keine sichtbare Verbesserung. Für die Bildschirmdarstellung, also auch für das Web, beschränken Sie sich auf 72 ppi — mehr kann ein Bildschirm gar nicht darstellen, und höhere Auflösungen bedeuten hier einfach, dass das Bild größer als der Bildschirm ist.
Die richtige Auflösung ist insofern wichtig, als eine höhere Auflösung nicht immer die Wiedergabequalität verbessert, in jedem Fall aber den Speicherbedarf deutlich erhöht. Insbesondere wenn Sie Bilder für das Web aufbereiten, stellen Sie deshalb sicher, dass Sie die richtige Auflösung haben. Häufig müssen Sie die Fotos dazu herunterrechnen, bis das Bild die gewünschte Größe und Auflösung hat.
Anschließend speichern Sie Fotos im JPEG-Format und sonstige Bitmap-Grafiken als GIF-Dateien. Bevor Sie jedoch das Bild herunterrechnen oder nach JPEG komprimieren lassen, sollten Sie unbedingt eine Sicherungskopie davon anfertigen. Dann haben Sie, falls Sie sich später entschließen sollten, beispielsweise die Fotos von Ihrer Website auch auszudrucken, noch eine höher auflösende Fassung in Reserve.



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